Viele berühmte Künstler fehlten aus verschiedenen Gründen.
Terminprobleme, Geld, organisatorisches Chaos oder Ablehnung, da viele Musiker Woodstock ursprünglich für ein kleines, schlecht organisiertes Festival hielten.
The Beatles standen vor der Auflösung.
Grund: Seit 1966 gaben sie keine Live-Auftritte mehr und sie hatten interne Spannungen. ➡️ Die Beatles kamen gar nicht erst in die engere Auswahl.
Led Zeppelin waren 1969 im Kommen.
Grund: Manager Peter Grant lehnte Woodstock ab. Led Zeppelin wäre dort nur eine von vielen Gruppen, statt der Hauptact eines Festivals. ➡️ Sie spielten lieber eigene Shows.
The Doors waren eingeladen.
Gründe lt. Bandmitglieder: Sänger Jim Morrison mochte Open-Air-Festivals nicht und die Band glaubte, Woodstock sei klein. ➡️ Sie sagten ab – und bereuten es später.
Joni Mitchell war eigentlich gebucht.
Grund für die Absage: Ihr Manager entschied, dass sie lieber in der TV-Sendung The Dick Cavett Show auftritt. ➡️ Ironischerweise schrieb sie danach den berühmten Song Woodstock.
Frank Zappa wollte nicht.
Grund: Zu viel Chaos & Menschen & Mythos. ➡️ Sein Stil war kritisch, sarkastisch und unabhängig.
Deshalb blieb er einfach weg.
Bob Dylan wohnte sogar in Woodstock.
Grund: Er wollte nicht mit der Hippie-Bewegung identifiziert werden. ➡️ Er trat beim Isle of Wight Festival 1969 auf – nicht beim Festival vor seiner Tür.
The Rolling Stones gehörten 1969 zu den größten Rockbands der Welt .
Grund: Sie waren im August 1969 nicht in den USA. ➡️ Am 5. Juli 1969 spielten sie im Hyde Park in London / England ein freies Konzert vor ca. 500.000 Menschen.
Interessant:
Hätten die Rolling Stones in Woodstock gespielt, wäre die Geschichte der Rockmusik möglicherweise etwas anders verlaufen. Ihr späteres Altamont-Konzert in den USA (Gewalt, Todesfall) gilt oft als symbolisches Ende der Hippie-Ära, während Woodstock deren Höhepunkt darstellt.