Hippies auf Lichtmasten, im Schlamm, nackt und high.
Elliott Landy wurde eher zufällig zum offiziellen Fotografen von Woodstock.
Ohne großen Plan ließ er sich treiben, hielt sich oft im Hintergrund – und schuf dabei einige der legendärsten Bilder dieses Festivals.
Seine Fotos zeigen nicht nur ein Ereignis.
Sie zeigen ein Lebensgefühl.
Und genau damit verbindet mich eine ganz persönliche Geschichte.
Für meine Website hatte ich unter anderem ein Bild von Joe Cocker verwendet.
Eines Tages erhielt ich Post von einer Anwaltskanzlei aus München – wegen angeblicher Verletzung von Bildrechten.
Mehrere Schreiben.
Mit der Androhung einer hohen Geldstrafe.
Ich habe das nicht einfach hingenommen.
Also begann ich zu recherchieren.
Und fand heraus: Das Bild stammte von Elliott Landy.
Ich ging einen Schritt weiter – und schrieb ihm direkt.
Mit einem Link zu meiner Website.
Und dann passierte etwas, womit ich nicht gerechnet hatte:
Elliott Landy antwortete mir persönlich.
Er schrieb mir, dass ihm meine Woodstock-Wohnwagen-Seite sehr gut gefällt.
Dass er selbst die Rechte an dem Joe-Cocker-Foto besitzt.
Und dass ich die Forderungen ignorieren könne.
Und mehr noch:
Ich dürfe das Bild selbstverständlich verwenden.
Manchmal führt einen der eigene Weg genau zu den richtigen Menschen.